„Steuern weiter senken. Pendlersteuer, nein danke!“

Auch im Bezirk Linz-Land waren Funktionäre des OÖVP-Arbeitnehmerbundes ÖAAB im Rahmen eines landesweiten Aktionstages schon frühmorgens unterwegs, um dabei mit Ar-beitnehmerinnen und Arbeitnehmern am Arbeitsweg und in den Betrieben in Kontakt zu kommen und sie über die Forderungen an eine zukünftige Bundesregierung zu informieren. „Wir kämpfen für eine rasche Umsetzung der nächsten finanziellen Entlastungsschritte für die arbeitenden Menschen im Land. Sebastian Kurz und die Volkspartei sind dabei die rich-tigen Partner“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander. Eine klare Ab-sage erteilen die Arbeitnehmer in der Volkspartei dabei einer von politischen Mitbewerbern geforderten CO2-Steuer: „Eine unüberlegte Strafsteuer für Arbeitnehmer im ländlichen Raum, die oft ganz einfach auf ihr Auto angewiesen sind, kommt für uns nicht in Frage! Statt dieser Belastungskeule für Pendler sollte das bestehende Pendlerpauschale ökologi-scher gestaltet und mit einem Bonus bei Verwendung von klimafreundlichen Transportmit-teln ausgestattet werden.“

„Vom Familienbonus, der größten Steuerentlastung für Familien mit Kindern, bis zur Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge. Es wurden unter ÖVP-Führung bereits wichtige Schritte für eine spürbare Entlastung - vor allem für Kleinstverdiener - gesetzt. Ganz ohne neue Steuern und Schulden. Dieser Weg soll aus unserer Sicht auch nach der Wahl fortgesetzt werden. Denn: Leistung muss sich ganz einfach lohnen, und den Menschen muss mehr von ihrem hart erarbeiteten Geld übrigbleiben“, wirbt Nationalratskandidatin Rita Sengseis-Spindler um Unterstützung bei der Wahl am 29. September.

 

Konkret fordert der ÖAAB, dass in einer nächsten Bundesregierung die folgenden Punkte umgehend umgesetzt werden:

 

  • Steuer-Tarifstufen senken.
    Zur Entlastung besonders für kleine und mittlere Einkommen sollen die unteren drei Steuertarife auf 20, 30 und 40 Prozent (derzeit 25, 35, 42 %) gesenkt werden.

 

  • Steuerfreie Beteiligung am Gewinn ermöglichen.

Schaffung der Möglichkeit, Mitarbeiter mit bis zu 3.000 Euro steuerfrei am Unternehmensgewinn zu beteiligen. Damit erhalten in Zukunft kleinere und mittlere Unternehmen einen praktikablen Weg, ihre fleißigen Arbeitskräfte am gemeinsam erarbeiteten Erfolg teilhaben zu lassen.

 

  • Überstunden steuerlich entlasten.
    Ausweitung der Zahl der steuerbegünstigten Überstunden, damit sich Mehrleistung auch wirklich lohnt.
     
  • Kalte Progression abschaffen.
    Regelmäßige Anpassung der Steuer-Grenzwerte, damit die schleichende Steuererhöhung durch die kalte Progression ein Ende hat.
     
  • Eigenheim: Nebenkosten abschaffen.
    Abschaffung der staatlichen Steuern und Gebühren bis 20.000 Euro für das erste Eigenheim, damit wieder mehr junge Menschen den Schritt zum Eigentum wagen.

 

Neben den Forderungen zur weiteren Steuerentlastung hatten die ÖAAB-Funktionäre, die beim Arbeitnehmer-Aktionstag von Mitstreitern aus der gesamten Volkspartei und den Nationalratskandidaten unterstützt wurden, unter dem Motto „Kurz stärken“ eine süße Stärkung mit im Gepäck.

 

Foto: Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander und Nationalratskandidat Franz Ebner bei der Verteilaktion in Haid

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