Abgeordneter Stanek setzt sich für neue Tauglichkeitskriterien ein

„Im Jahr 2018 waren in Oberösterreich von 38.600 Stellungspflichtigen bereits 9.200 junge Männer untauglich, das sind 24 Prozent. Das stellt das Bundesheer und auch den Zivildienst vor große Herausforderungen“, erklärt Landtagsabgeordneter Wolfgang Stanek, der sich in der letzten Sitzung des Landtages für eine Evaluierung der Tauglichkeitskriterien eingesetzt hat.

„Als Sicherheitssprecher der OÖVP ist es mir ein großes Anliegen, unser Bundesheer und auch die Zivildienstorganisationen bestmöglich zu unterstützen“, so Stanek weiter. Im Landtag wurde mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ beschlossen, dass sich das Land OÖ bei der künftigen Bundesregierung dafür einsetzen soll, dass die Tauglichkeitskriterien evaluiert und danach die Tauglichkeit großmaschiger beurteilt werden soll. Eine Lösung könnte sein, dass es neben „Tauglich“ und „Untauglich“ eine weitere Stufe „Diensttauglich“ gibt. Diese jungen Männer könnten für leichte Dienste beim Bundesheer wie Kanzleidienste oder auch im Zivildienst herangezogen werden. „Nicht verständlich ist für mich, dass SPÖ und Grüne im Landtag diesem wichtigen Antrag nicht zugestimmt haben. Diese beiden Parteien müssen sich jetzt schon die Frage gefallen lassen, ob ihnen das Bundesheer und die Zivildienstorganisationen kein besonders großes Anliegen sind“, so LAbg. Stanek abschließend.

 

Foto: OÖVP-Sicherheitssprecher LAbg. Wolfgang Stanek

 

Fotohinweis: OÖVP, honorarfrei

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